ENERGIEregion Nürnberg e.V.
16.02.2015

Das mittelfränkische Handwerk als zentraler Umsetzer und Anwender von Energieeffizienzmaßnahmen und Erneuerbaren Energietechnologien.


Welche Auswirkungen hat die Energiewende auf das mittelfränkische Handwerk? Dieser Frage geht eine neue Studie der Handwerkskammer für Mittelfranken nach, welche von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm und der ENERGIEAGENTUR nordbayern GmbH erstellt wurde. Die Studie zeigt einerseits, dass Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Energieeffizienz und der Erneuerbaren Energien einen hohen Anteil am Gesamtumsatz der Betriebe haben. So beträgt beispielsweise der Umsatzanteil im Bereich Energie des Bau- und Ausbauhandwerks bis zu 59 % des Gesamtumsatzes. Andererseits treiben die Handwerksbetriebe auch in Ihren eigenen Unternehmen Maßnahmen der Energieeinsparung voran. Hierbei stehen insbesondere effizientere Leuchtmittel, sparsamere Betriebsautos und die Energieeffizienz von Produktionsmaschinen im Mittelpunkt. Es besteht jedoch noch sehr viel Verbesserungspotential bei den innerbetrieblichen Effizienzmaßnahmen! Gesamt betrachtet sehen viele Handwerksbetriebe die Auswirkungen der Energiewende kritisch. Für mehr als 90 % der energieintensiven Unternehmen überwiegen die Risiken gegenüber den Chancen. Aber auch bei den technologierelevanten Betrieben sehen 48% ein Überwiegen der Risiken.
Zusammenfassung der Studie "Die Auswirkungen der Energiewende auf das mittelfränkische Handwerk"

Kategorien

Kontakt

0911 2529624 info@energieregion.de