ENERGIEregion Nürnberg e.V.
29.05.2018

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen hat Empfehlungen zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands bis 2050 entwickelt.


In dem Rahmenwerk werden Regeln für die Bilanzierung von CO2-Emissionen und Vorgaben für eine vergleichbare Berichterstattung entsprechender Leistungskennzahlen festgelegt. Zusätzlich stellt das Dokument praktisch anwendbare Methoden zum CO2-Management vor. Kern ist dabei ein Klimaschutzfahrplan, der projektindividuell Emissionsgrenzwerte auf dem Weg hin zur Klimaneutralität für ein Gebäude oder einen Standort vorgibt. Damit übersetzt die DGNB die im Paris-Abkommen formulierten Ziele in konkrete Bauaufgaben. Dabei gliedert sich das Rahmenwerk in die drei Teile:

  • Regeln für die Bilanzierung von CO2-Emissionen
  • Begriffsdefinition und Regeln für CO2-Berichterstattung
  • Klimaschutzplan als Methode zum CO2-Management

Die Anwendungsmöglichkeiten für das Rahmenwerk sind vielfältig. So hilft es beispielsweise, den effektiv erreichten Klimaschutz eines Gebäudes oder Standorts verbindlich zu prüfen und mit anderen Projekten vergleichbar zu machen. Ebenfalls im Fokus steht die Kommunikation der CO2-Bilanz über konsistente Berechnungsvorgaben. Durch den erforderlichen, regelmäßigen Abgleich von Soll- und Ist-Werten lassen sich sowohl der geplante als auch der bereits erreichte Klimaschutzbeitrag eines Gebäudes oder Standorts transparent darstellen.

Mehr Informationen und Download des Rahmenwerks unter:
<link https: www.dgnb.de de aktuell reports rahmenwerk>

www.dgnb.de/de/aktuell/reports/Rahmenwerk/

Quelle: Gebäude Energieberater

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