ENERGIEregion Nürnberg e.V.
23.11.2017

FAU-Forscher sind Teil eines Projektes, das die regenerative Stromgewinnung stabiler machen soll.


Netzbetreiber müssen nicht nur den in den vielen Wind- und Photovoltaikanlagen erzeugten Strom verteilen. Sie müssen auch eine gleichbleibend hohe Qualität in der Stromversorgung bieten. Diese Qualität mit einzelnen Anlagen und Elementen zu sichern, ist aufwendig. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) entwickeln nun gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Energieversorgung und Wirtschaft eine sogenannte hybride Kompensationsanlage. Hierbei vereinen die Wissenschaftler in einer Anlage einen Energiespeicher und einen sehr leistungsfähigen Umrichter, der den Signalverlauf im Stromnetz beeinflussen kann. Ziel ist es, damit die Zahl der Einzelanlagen zu verringern. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Verbundprojekt mit 2,5 Millionen Euro. Um die Qualität des Stroms zu sichern, erbringen die Netzbetreiber sogenannte Systemdienstleistungen. Hinzu kommt entsprechend in Reserve gehaltene Energie, um unvorhergesehenen Mehrbedarf kurzfristig ausgleichen zu können. Leistungsspitzen füllen dann die Energiespeicher wieder auf. Hierfür notwendige Anlagen setzten die Betreiber bisher aber nur als einzelne Elemente ein. Forscher des Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) fügen nun die einzelnen Komponenten in einer Anlage zusammen. Neben einem frei einstellbaren Stromrichter, der auf die Form der Spannungssignal Einfluss nehmen kann, ist die Anlage noch mit einem Schwungmassespeicher und einer Batterie ausgestattet. Der Schwungmassespeicher stellt kurzfristig hohe Energiemengen bereit.
Im Mittelspannungsverteilnetz der Stadtwerke in Haßfurt wollen die Forscher die Kompensationsanlage mittels eines sogenannten Demonstrators zukünftig testen. Den vollständigen Artikel finden Sie hier zum nachlesen.

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