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Wasserstoff-Strategie "Made in Bavaria"

Bayerische Wasserstoff-Strategie bildet Leitplanken für eine Wasserstoffwirtschaft in Bayern und der Metropolregion Nürnberg.

Brennstoffzelle; Foto: science photo/AdobeStock

Im Rahmen einer Pressekonferenz im Messezentrum Nürnberg präsentierte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger am 29. Mai 2020 die Bayerische Wasserstoffstrategie. Danach will sich der Freistaat zu einem weltweiten H2-Technologieführer entwickeln. "Made in Bavaria soll zum Wasserstoff-Gütesiegel werden. Mit unseren hervorragenden Forschern und den innovativen Tech-Unternehmen werden wir eine Wasserstoffwirtschaft entwickeln, die den Hightech-Standort Bayern stärkt, Arbeitsplätze schafft und nicht zuletzt auch den Transformationsprozess der bayerischen Fahrzeug- und Zulieferindustrie unterstützt", so Aiwanger. Angestrebt werde dabei eine Arbeitsteilung zwischen dem Technologieland Bayern und Regionen, die grünen Wasserstoff produzieren.

Die beiden Vorstände des Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B), Prof. Dr. Veronika Grimm und Prof. Dr. Peter Wasserscheid, stellten zudem das Positionspapier des Wasserstoffbündnis Bayern vor, das als Grundlage für die Bayerische Wasserstoffstrategie zusammen mit knapp 40 Partnern im Wasserstoffbündnis erarbeitet wurde.

Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass das ENERGIEregion-Mitglied Universität Erlangen-Nürnberg und die TU München mit Unterstützung der Staatsregierung ihre Kompetenzen bündeln werden, um gemeinsam mit Partnern aus der Industrie die Forschungsergebnisse effizient und schnell in der Praxis umzusetzen. "An beiden Unis werden Professuren strategisch so besetzt, dass sie sich gemeinsam im weltweiten Wettbewerb erfolgreich positionieren können", erklärt H2.B-Vorstand Prof. Dr. Peter Wasserscheid. "Passend zum industriellen Umfeld sollen in Erlangen die Schritte aus der Forschung hin zum Prototypen beschleunigt werden, München setzt vor allem auf Anwendungszentren und Zertifizierungsstellen."

Die drei Säulen der Wasserstoff-Strategie im Überblick:

1. Innovation und Technologieführerschaft wird angestrebt, um weltweite Marktpotentiale zu erschließen und auszubauen. Kern ist eine Forschungsoffensive „H2 Hightech Bayern“, mit der die Wasserstoffforschung durch eine Neuausrichtung und Bündelung der bayernweit vorhandenen Kompetenzen gestärkt wird.

2. Industrielle Skalierung und Wirtschaftlichkeit soll beschleunigt werden. Mit Entwicklungs-, Test- und Anwendereinrichtungen werden innovative bayerische Unternehmen und Forschungsorganisationen die industrielle Entwicklung vorantreiben.

3. Ziel ist es, Wasserstoffanwendungen in Verkehr und Industrie sowie den Ausbau der H2-Infrastruktur beschleunigt voranzutreiben. Als Basis sollen in den nächsten Jahren bayernweit 100 H2-Tankstellen errichtet werden. Dafür hat das Wirtschaftsministerium im Rahmen der Hightech-Agenda ein Förderprogramm in Höhe von 50 Millionen Euro aufgelegt.

Zur Marktaktivierung wird die Staatsregierung zudem kombiniert Elektrolyseanlagen und Brennstoffzellenfahrzeuge wie Busse und Nutzfahrzeuge/Lkw fördern. Zudem soll 2021 die weltweit erste LOHC-Tankstelle in Erlangen den Betrieb aufnehmen.

 

Hier gelangen Sie zum Download der Bayerischen Wasserstoff-Strategie und des Positionspapiers des Wasserstoffbündnisses.

 

 

 

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