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Spatenstich für Quartier in Buckenhof

ENERGIEregion-Mitglied Joseph-Stiftung realisiert ambitioniertes Projekt zur Wohnbebauung mit hohen ökologischen und sozialen Standards.

Spatenstich für das Bauprojekt "Obere Büch"; Foto: Joseph-Stiftung / Thomas Heuchling

Ein Quartier mit anspruchsvollen ökologischen und sozialen Standards, welches finanziell auf dem Markt realisierbar ist – das war, und ist die klare Zielvorgabe für den Bau und späteren Gebäudebetrieb der „Oberen Büch“ in der Gemeinde Buckenhof bei Erlangen. Insgesamt entstehen 44 barrierefreie Mietwohnungen, von denen 30 auf der Grundlage der einkommensorientierten Förderung (EOF) vermietet werden und somit über eine soziale Preisbindung verfügen. Hinzu kommen eine ambulant betreute Wohngemeinschaft mit zwölf barrierefreien Wohneinheiten und ein Quartiertreff mit öffentlichem Platz. Am 28. April 2020 fand nun der offizielle Spatenstich für das Bauprojekt statt.

Für den scheidenden Ersten Bürgermeister Georg Förster war es von Anfang an ein Herzensprojekt: „Wir haben in Buckenhof in den letzten 30 Jahren viel Wichtiges für die Umwelt umgesetzt und waren damit oft auch Vorreiter. Die Obere Büch als Wohnbauprojekt ist in meinen Augen ein absolutes Vorzeigeprojekt, weil hier in den Bereichen Energie, Naturschutz, Verkehr und soziale Fairness ganzheitlich geplant und umgesetzt wird. Die Joseph-Stiftung steht auch hinter diesem innovativen Ansatz, der zusätzlich finanziell am Markt abbildbar ist und war, daher für uns der ideale Partner.“

„Die Besonderheit bei der Bebauung der „Oberen Büch“ liegt in der Kombination aus bezahlbarem Wohnraum und hohen ökologischen Ansprüchen in Bau und Gebäudebetrieb. Dies so umzusetzen zu können ist auch für uns alles andere als alltäglich und eine spannende Angelegenheit“, erklärt Reinhard Zingler, Vorstand der Joseph-Stiftung. Aus Energietechnischer Sicht wird eine Wärmeversorgung durch Geothermie in Kombination mit energieeffizienten Gebäudestandards ermöglicht. Hier wurden mehrere Erdbohrungen bis in 100 Meter Tiefe vorgenommen. Insgesamt arbeiten künftig 24 Erdsonden an der Wärmeversorgung des neuen Quartiers. Ein weiterer Schwerpunkt ist die regenerative Stromerzeugung mit Fotovoltaikanlage und Batteriespeichern. Dadurch ist ein „Mieterstrom-Konzept“ mit geringeren Stromkosten für die Bewohner möglich. Auch die "grüne" Mobilität findet bei der Bebauung der „Oberen Büch“ Berücksichtigung. Durch eine öffentliche und private Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, kombiniert mit einem Carsharing-Konzept, ist das neue Wohnquartier auch in diesem Bereich zukunftsfähig.

„Wir sind froh mit Herrn Bürgermeister Förster einen so engagierten und zukunftsorientiert denkenden Partner gefunden zu haben, der dieses Bauprojekt mit viel Herzblut vorangetrieben hat“, freute sich Reinhard Zingler.

Nach erfolgtem Baubeginn soll das Projekt bis zum Frühjahr 2022 abgeschlossen sein. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf rund 15 Millionen Euro.


Quelle: Pressemitteilung Joseph-Stiftung

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