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Skalierbare Lösungen für eine beschleunigte Energiewende

Spannende Perspektiven eröffnete das 2. Innovationsforum Nachhaltige Energiesysteme der ENERGIEregion Nürnberg e.V. im Energiepark Hirschaid.

Diskussion im "Fishbowl"-Format, Foto: ENERGIEregion Nürnberg e.V./ W. Bruder

Der stagnierende Fortschritt bei der bundesweiten Energiewende wirft unweigerlich die Frage auf, wie diese wieder in Schwung gebracht bzw. die Klimaziele 2050 trotzdem erreicht werden können. Diese Herausforderung war für die ENERGIEregion Nürnberg e.V. Anlass genug, um den diesjährigen branchenübergreifenden Dialog unter das Fokusthema „Energiewende von unten - Potentiale von modularen, in Serie gefertigten Kleinanlagen für erneuerbare Energien“ zu stellen.

Den Einstieg in diese zukunftsweisende Thematik gestalteten die beiden Referenten Dipl.-Ing. Michael Scholz vom Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Dipl.-Wirt.-Ing. Gerald Lothes vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung. Sie präsentierten den Teilnehmern die neue Studie StroMiS zur technisch-wirtschaftlichen Analyse der Stromerzeugung aus Mikrokraftwerken in Serienfertigung. Hierbei wurden drei Hauptforschungsfelder identifiziert, welche zur Beschleunigung der Energiewende im gewerblichen und privaten Umfeld beitragen können:

  • Qualitätssteigerung und Preisminderung bei Kleinwindkraftanlagen durch Serienfertigung
  • Kostenreduktion bei Kleinwasserkraftwerken durch modularen Aufbau
  • Etablierung des Rolle-zu-Rolle-Verfahrens in der organischen Photovoltaik
Fach-Impuls-Vortrag der beiden Referenten Scholz und Lothes zum Thema "Energiewende von unten - Potentiale von modularen, in Serie gefertigten Kleinanlagen für erneuerbare Energien", Foto: ENERGIEregion Nürnberg e.V./ W. Bruder
Fach-Impuls der Referenten Scholz und Lothes zum Thema "Energiewende von unten - Potentiale von modularen, in Serie gefertigten Kleinanlagen für erneuerbare Energien", Foto: ENERGIEregion Nürnberg e.V./ W. Bruder

Nach der Pause führte Moderator Simon Reichenwallner, Netzwerkmanager der ENERGIEregion Nürnberg e.V., in das interaktive Diskussionsformat der „Fishbowl“ ein, welches allen Teilnehmern die Möglichkeit bot mit den Referenten, aber insbesondere auch untereinander, ins Gespräch zu kommen. Die lebhafte Diskussion bot Grundlage für das darauffolgende Networking mit Imbiss. Zum Abschluss der erfolgreichen Veranstaltung erläuterte Frank Seuling, Inhaber des Energieparks Hirschaid, bei einer Führung noch sehr anschaulich das Gebäudeenergiekonzept auf Basis von installierten Mikrokraftwerken.

Ein herzlicher Dank gilt nicht zuletzt den Kooperationspartnern Metropolregion Nürnberg, UDI und Automation Valley Nordbayern für die Unterstützung! Man darf gespannt sein, mit welchem branchenübergreifenden Themenfokus das Innovationsforum Nachhaltige Energiesysteme 2019 aufwartet.

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