Newsletter


Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert.

Newsletter abmelden

Silber-Label für Exzellentes Clustermanagement



Gestalter der Energiewende 2014



Mitglied bei

go-cluster: Exzellent vernetzt



Mehr Raum für Energieforschung

ENERGIEregion-Mitglied Fraunhofer IISB eröffnet neuen Institutsbau für die Erforschung und Erprobung von komplexen Energieinfrastrukturen.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Mitte), der kommissarische Leiter des Fraunhofer IISB Prof. Martin März (links) und IISB-Wissenschaftler Johannes Geiling diskutieren über die Speicherung von regenerativen Energien mittels LOHC; Foto: Frauhofer IISB

Nach rund dreijähriger Bauzeit ist am 8. Juli 2019 der Erweiterungsbau des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen mit einem Festakt seiner offiziellen Nutzung übergeben worden. Neben dem bayerischen Wirtschaftsminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger wünschten auch Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, der Präsident der Universität Erlangen-Nürnberg Prof. Joachim Hornegger und Fraunhofer-Vorstandsmitglied Andreas Meuer in ihren Grußworten dem IISB viel Erfolg bei den zukünftigen Forschungsarbeiten.

Zusammen mit umfangreichen Außenanlagen entstanden knapp 3.000 m2 Nutzfläche für Büros und Laboranlagen, die die aktuellen Anforderungen für die Energieversorgung der Zukunft adressieren, vor allem im industriellen Bereich. Die Erweiterung des Instituts war notwendig geworden, nachdem sich die Mitarbeiterzahl in den letzten zehn Jahren auf nunmehr rund 300 mehr als verdoppelt hatte; hinzu kommt eine dreistellige Zahl an Studierenden.

Der neue Forschungskomplex bietet neben Büros und Laboren eine Infrastruktur, die eine hoch flexible Vernetzung der verschiedensten Energieformen unter Nutzung modernster Speichertechnologien realisiert. Im Fokus steht ein intelligentes Energie- und Lastspitzenmanagement. Regenerative Stromerzeuger, elektrische und chemische Speicher sowie Verbraucher sind über ein leistungsfähiges Gleichspannungsnetz (DC Microgrid) effizient miteinander gekoppelt. Ebenso integriert sind ein Blockheizkraftwerk, Kälte- und Wärmespeicher sowie die wachsende Elektrofahrzeugflotte am Institut.

Ein Glanzstück im Erweiterungsbau ist ein großes Mittelspannungsprüffeld, das die Untersuchung von Prüflingen mit einer Leistung bis 20 MVA und einer Spannung bis 30 kV erlaubt. Mit einem eigens entwickelten Modularen Multilevel-Umrichter ist es möglich, auch Netzanomalien und Fehlerzustände zu einem vorher definierten Zeitpunkt nachzubilden.

Die Geschäftsstelle der ENERGIEregion Nürnberg e.V. wünscht dem Fraunhofer IISB und seinen Mitarbeiter*innen viele neue Forschungserkenntnisse im neuen Institutsbau und freut sich auf die weitere gute Zusammenarbeit!

 

Quelle: Pressemitteilung Fraunhofer IISB

zurück


Kompetenzinitiative für Energie & Umwelt in der

Europäische Metropolregion Nürnberg