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"Existency": Neues Level für die regionale Gründungskultur

Konzept der ENERGIEregion-Mitglieder Universität Erlangen-Nürnberg, TH Nürnberg und Hochschule Ansbach mit 3 Mio. Euro prämiert.

Foto: FAU/C. Heynen

Im Rahmen des Wettbewerbs EXIST-Potentiale haben die FAU, die TH Nürnberg und die Hochschule Ansbach das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit ihrem gemeinsamen Konzept „Existency“ überzeugt! Die Partner wurden in der Kategorie „Regional vernetzen“ aus 220 teilnehmenden Hochschulen und Universitäten ausgewählt.

Im Rahmen des Projekts soll für ganz Mittelfranken ein effizientes und schlagkräftiges Gründungsfördercluster etabliert werden. „Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung“, sagt Prof. Dr. Kathrin Möslein, Vizepräsidentin Outreach der FAU, bei der Preisübergabe in Berlin. „(...) Im Schulterschluss mit den regionalen Partnern werden wir dafür sorgen, dass unternehmerische Talente aus der Wissenschaft in der Region Mittelfranken ein attraktives und leistungsfähiges Umfeld für ihre Gründungen finden.“ Vor allem in den Schwerpunkten Digitalisierung, Energie, Medizintechnik und Service Innovation sehen die beteiligten Partner in der Region ein hohes Gründungs- und Innovationspotenzial.

Drei zentrale Aktionslinien werden in der „Existency“-Initiative verfolgt:

(1) "Train for Traction"- passgenaue Teamqualifizierung:
Hauptziel ist es Fähigkeiten im Bereich Teamorganisation, Management und Vertrieb auf- und auszubauen, mit denen Gründungsteams schnell Akzeptanz im Markt und bei Investoren finden.

(2) "Reality Bites" - frühzeitige Prototypentwicklung und Testmöglichkeit:
Hierbei werden die Start-ups unterstützt, frühzeitig den Product-Market-Fit zu erreichen – unter anderem mit Sachmitteln für die Entwicklung marktfähiger Prototypen und mit Test-Unternehmensgesellschaften, die es Start-ups zunächst ermöglichen, ohne Gründungsrisiko unternehmerisch zu agieren.

(3) "Professionalize" - Professionalisierung im Netzwerk:
Hierbei sollen Gründungsprojekte im Rahmen eines Mentorennetzwerks frühzeitig von der Markt- und Praxiserfahrung erfolgreicher Start-ups und Unternehmen profitieren. Die regionale Vernetzung von Wissen und Akteuren bietet damit den Schlüssel zur Etablierung des Gründerclusters.

 

Weitergehende Informationen zum Projekt:

Bianca Niemann
Tel.: 09131/85-25804
zuv-wtt@fau.de

 

Quelle: Pressemitteilung FAU

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