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Erneuerbare Energien mindern Strompreissteigerungen

FAU-Forscher errechnen für das Jahr 2013 Einsparungen in Höhe von 11,2 Milliarden Euro durch die Einspeisung Erneuerbarer Energien!

Quelle: fotolia

Im Rahmen der Initiative Campus Future Energy Systems (FES) wurde für die Siemens AG das Diskussionspapier "Deutschland ohne Erneuerbare Energien? - Stromkosten und Versorgungssicherheit ohne die Einspeisung Erneuerbarer Energien in den Jahren 2011-2013" vom Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) erarbeitet und am 03. Februar 2015 vorgestellt.

Auf der Basis historischer Daten der europäischen Strombörse EEX errechneten die Forscher um Prof. Dr. Jürgen Karl, wie sich Strompreise für deutsche Privathaushalte und gewerbliche Kunden entwickelt hätten, wären nach dem Unglück von Fukushima in den Jahren 2011 bis 2013 keine Erneuerbaren Energien für die Stromerzeugung verfügbar gewesen.

Das überraschende und zugleich für die Energiewende sprechende Ergebnis: Ohne Strom aus Erneuerbaren Energien wäre es in Deutschland zu erheblichen Preissteigerungen gekommen. Und nicht nur das - ohne Wind und Photovoltaik hätte die Nachfrage gar nicht gedeckt werden können!

Das Diskussionspapier zeigt außerdem, dass sich - mit der Abschaltung der verbleibenden sechs Kernkraftwerke bis 2022 - das Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage so stark verschieben wird, dass mit Strompreissteigerungen von bis zu 7 ct/kWh in nur zwei Jahren zu rechnen ist.

Spätestens ab 2023 ist es aus Sicht der Energieforscher der FAU daher unabdingbar, dass zusätzliche Erzeugungskapazitäten, insbesondere mit Technologien zur Spitzenlasterzeugung zur Verfügung stehen, um den Wegfall der Kernkraftwerke auszugleichen.

Das vollständige Diskussionspapier und die zugehörige Pressemitteilung erhalten Sie im Downloadbereich unten.

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