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Blühpflanzen führen Biogas und Artenvielfalt zusammen

Die N-ERGIE Aktiengesellschaft zieht mit ihren Projektpartnern positive Zwischenbilanz für die Förderung von Blühflächen.

v.l.: Armin Kroder, Norbert Bleisteiner (Fachzentrum Triesdorf), Markus Sandmann mit seinem Sohn, Josef Hasler, Reinhard Streng (stellv. Landrat Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim) und Manuel Westphal (MER und Landrat Weißenburg-Gunzenhausen)

Mit dem Projekt will das ENERGIEregion-Mitglied demonstrieren, dass sich Biodiversität und der Betrieb von Biogas-Anlagen nicht ausschließen. Auf der Fläche des teilnehmenden Landwirts Markus Sandmann in Baudenbach (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) überzeugten sich die Projektpartner von der guten Entwicklung der alternativen Energiepflanzen und der ersten sicht- und hörbaren Effekte auf die lokale Ausbreitung von Insekten. 

„Bunte Tupfer und lebendige Tierwelt“


„Biogas-Anlagen sind ein wichtiger Teil der regionalen Energiewende und können durchaus für bunte Tupfer in der Landschaft und eine lebendige Tierwelt sorgen“, erklärte Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE. „Wir bringen mit diesem Projekt erneuerbare Energien und Ökologie zusammen – und zwar aus dem Bewusstsein heraus, dass wir bei unserem Engagement für Klimaschutz nie den Schutz unserer Natur aus den Augen lassen dürfen.“

Armin Kroder, Bezirkstagspräsident von Mittelfranken, ergänzte: „Regionalität, Klimaschutz und Biodiversität miteinander verbinden, sind nicht nur ein gesellschaftlicher Wunsch, sondern gleichzeitig ein neuer Denkansatz für die zukünftige Ausrichtung der Biogasbranche. Mit dem Projektvorhaben ‚Blühpflanzen führen Biogas und Artenvielfalt zusammen‘ werden neue Akzente gesetzt, um die regionale Bedeutung von Biogasanlagen zu stärken und gleichzeitig den Nutzen für die Allgemeinheit herauszustellen.“

Untersuchung auf insgesamt 20 Hektar in der Region

Die N-ERGIE fördert im Rahmen des Projekts über drei Jahre hinweg den Anbau von alternativen Energiepflanzen in der Region. Auf insgesamt 20 Hektar säen neun Landwirte den durch die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau entwickelten „Veitshöchheimer Hanfmix“ aus, der für eine mehrjährige Blühfläche mit üppigem Nahrungsangebot für Insekten sorgt.

Die Mittelfränkische Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe e.V. (MER) und das Triesdorfer Fachzentrum begleiten das Projekt und beraten die Landwirte von der Aussaat über die Ernte bis zur energetischen Verwertung. Untersucht werden zwei Aspekte: einerseits, wie sich die Blühpflanzen unter verschiedenen regionalen Bedingungen idealerweise für die Biogas-Anlagen einsetzen lassen, andererseits, welchen Effekt sie auf die Population von Insekten, Vögeln und Kleintieren sowie die Boden- und Grundwasserqualität haben.

 

Text: N-ERGIE Aktiengesellschaft

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