Optimierte Gebäudeperformance - Benchmarking für Gebäude
icbp2010 – Das Programm für den Dialog und Erfahrungsaustausch rund um Gebäudeplanung und Gebäudebetrieb
Die ganzheitliche Optimierung des Lebenszyklus der Gebäude ist der Leitgedanke, der allen Disziplinen die Entwicklungsrichtung vorgibt. Dabei wird der Mensch als Nutzer in die Überlegungen integriert. „Nur in einem gemeinschaftlichen Dialog von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kann eine ökonomisch und ökologisch messbare Optimierung aller Prozesse erzielt werden“, ist sich Prof. Dr.-Ing. Werner Jensch, geschäftsführender Gesellschafter der Ebert-Ingenieure und Experte für Gebäudeautomation und Energieeffizienz sicher. „Ähnlich wie andere Industriebereiche sollten wir analog dem Lieferkettenmanagement einen durchgängigen, transparenten Informationsfluss von Investoren und Projektentwicklern zu Architekten über die Planer und Hersteller bis in die ausführenden Unternehmen der Gebäudeindustrie etablieren und den gegenseitigen Dialog als Impulsgeber und Motor für neues Networking in unserer Branche nutzen.“
„Es gibt eine große Bandbreite an Möglichkeiten von einer zielgerichteten, integral abgestimmten Planung über ein Inbetriebnahmemanagement bis hin zu regelmäßigen Inspektionen und ein kontinuierliches Monitoring im laufenden Betrieb zu realisieren“, betont Univ. Prof. Dr.-Ing. M. Norbert Fisch, Leiter des Institutes für Gebäude- und Solartechnik (IGS) an der TU Braunschweig. Er ist ein großer Verfechter des direkten Erfahrungsaustauschs zwischen den Playern auf dem Markt und für praxisnahe Forschung. „Seit Jahren spielen wir in Deutschland und Europa in der angewandten Forschung für energieeffizientes Bauen und bei der Nutzung erneuerbarer Energien mit in der ersten Liga. Wir müssen jetzt den Schritt von den vielen Forschungs- und Entwicklungsprojekten gemeinsam mit der Industrie in die tägliche Praxis schaffen und stetig offen für neue Ansätze, Produkte und Lösungen sein.“



