Ihre Ausbildungsrichtung Technik geht auf eine der ältesten technischen Lehranstalten des Kontinents zurück, auf die 1823 von dem Nürnberger Bürgermeister und Schöpfer der ersten Deutschen Eisenbahn, Johannes Scharrer, gegründete "Städtische Polytechnische Schule". Bei ihrer Verstaatlichung im Jahre 1833 trat der Physiker Georg Simon Ohm in den Lehrkörper ein und leitete in den Jahren 1839 bis 1849 die Anstalt. Ihm zu Ehren erhielt die Schule, aus der später über die "Industrieschule" und das "Königl. Bayerische Technikum" die "Höhere Technische Staatslehranstalt Nürnberg" geworden war, bei der Hundertjahrfeier im Jahre 1933 den Namen "Ohm-Polytechnikum Nürnberg.
1935 wurde nach Auflösung der Städtischen Bauschule die Abteilung Hochbau angegliedert. Die Ausbildungsrichtung Wirtschaft ist aus der im Jahre 1963 errichteten Höheren Wirtschaftsfachschule der Stadt Nürnberg hervorgegangen. Die Ausbildungsrichtung Sozialwesen entstand aus der Höheren Fachschule für Sozialarbeit (seit 01.06.1963) und der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik (seit 01.09.1968) der Stadt Nürnberg. Deren Vorläufereinrichtungen sind in den Jahren 1925 und 1927 gegründet worden. Vorläufer der Ausbildungsrichtung Gestaltung waren der im Jahre 1910 gegründete "Offene Zeichensaal" und die 1968 errichtete Höhere Fachschule für Grafik und Werbung der Stadt Nürnberg.
Der Bayerische Landtag hat der Hochschule mit Gesetz vom 04.08.1983 den Namen "Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg" verliehen. Damit wurde die Namenstradition der größten Vorläuferinstitution wieder aufgenommen und gleichzeitig der berühmte Physiker Ohm geehrt, der an der ältesten Vorläufereinrichtung der Hochschule von 1833 bis 1849 lehrte und zugleich von 1839 bis 1849 deren Rektor war.

Georg-Simon-Ohm Hochschule
Profil
Geschichte der Hochschule
Service
Studiengänge Technik
Diplomstudiengänge:
- Architektur
- Bauingenieurwesen
- Elektrotechnik
- Feinwerk- und Mikrotechnik
- Informatik
- Maschinenbau
- Medientechnik
- Technische Chemie
- Verfahrenstechnik
- Versorgungstechnik
- Werkstofftechnik
- WirtschaftsinformatikÂ
Bachelorstudiengänge:
- Informatik
- Informationstechnik
- Wirtschaftsinformatik Â
Masterstudiengänge:
- Informatik
- Gebäudetechnik
- Maschinenbau
- Software Engineering und Informationstechnik
- Wirtschaftsinformatik
Weiterbildungsstudiengänge:
- Facility Management
- Softwareengineering
Info
Derzeit sind an der Hochschule ca. 8.400 Studierende eingeschrieben. Von den langfristig zu schaffenden 4.700 flächenbezogenen Studienplätzen sind 2.710 für die Ausbildungsrichtung Technik, 1.050 für die Ausbildungsrichtung Wirtschaft, 740 für die Ausbildungsrichtung Sozialwesen und 200 für die Ausbildungsrichtung Gestaltung vorgesehen. Seit Ende des WS 1993/94 stehen in staatlichen, städtischen und angemieteten Gebäuden rd. 3.700 flächenbezogene Studienplätze zur Verfügung. Für den endgültigen Ausbau der Lehr- und Infrastruktureinrichtungen am Mikrostandort Wöhrd besteht ein umfangreiches Aus- und Umbauprogramm.



