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Ausgabe Nr. 9 / Juni 2010


Sehr geehrte Damen und Herren,



wir freuen uns, dass Sie den ENERGY-Focus, den Newsletter der ENERGIEregion abonniert haben. Wir sind bestrebt, Sie auf diesem Weg mit neuen Nachrichten und Informationen aus den Arbeitsgebieten der ENERGIEregion zu versorgen. Außerdem finden Sie hier auch Hinweise auf interessante Veranstaltungen Ihrer Kompetenzinitiative ENERGIEregion und selbstverständlich auch von unseren Partnerorganisationen.


Unsere Aufrufe, dass Sie bitte den ENERGY-Focus durch Beiträge aus Ihrem Haus attrakiv mitgestalten, hat bereits Früchte getragen. In dieser Ausgabe finden Sie die Berichte "Airport Nürnberg, Positive CO2-Bilanz" und "Neue Energiestandards für städtische Bauprojekte", die uns von Mitgliedsunternehmen zur Verfügung gestellt wurden. Hierfür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.


Es bleibt dennoch immer wieder unsere Bitte:
Um den Newsletter stets aktuell und attraktiv zu gestalten, brauchen wir auch Ihre Mithilfe. Bitte senden Sie uns Beiträge aus Ihren Unternehmen, kritische Kommentare und natürlich auch Erfolgsmeldungen. Denn nur durch Ihre aktive Mitarbeit wird der "ENERGY-Focus" mit Sicherheit zu einer sehr attraktiven Kommunikationsplattform in der Metropolregion.


Ihr
Paul-Rainer Molitor
ENERGIEregion


 



Ausgabe Nr. 9 / Juni 2010
GreenBuilding in der Metropolregion Nürnberg
Die Frage, ob es sich bei GreenBuilding um eine kurzfristige Modeerscheinunghandelt, hat sich seit unserer Veranstaltung im vergangenen Jahr von selbstbeantwortet. GreenBuilding, Nachhaltiges Bauen, Zertifizierung,Energieeffizienz und Lebenszykluskosten sind Begrifflichkeiten, an denenkeiner der regionalen Akteure rund um Immobilien vorbei kommt.
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Die Stadt Nürnberg erreicht die Finalrunde des Wettbewerbs „European Green Capital“
Die Stadt Nürnberg hat sich im Wettbewerb „European Green Capital“ für die Finalrunde der besten sechs Städte für den Titel der „Europäischen Umwelthauptstadt“ qualifiziert. Damit ist die Stadt Nürnberg auch die einzige Stadt Mitteleuropas in der Endausscheidung, in der die zwei Titelträger für die Jahre 2012 und 2013 gekürt werden. Dieser Wettbewerb der Europäischen Union findet erst zum zweiten Mal statt. 2010 konnte Stockholm die erste „European Green Capital“ werden und gibt diesen Titel 2011 an die Hansestadt Hamburg weiter. Die Stadt Nürnberg führt damit die gute Beteiligung deutscher Städte an diesem Wettbewerb fort.
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Airport Nürnberg, Positive CO2-Bilanz
Im Westen des Airport Nürnberg wurde im September 2009 eine neue Heizzentrale mit einem Nahwärmenetz in Betrieb genommen. Im Versorgungsbereich der Heizzentrale West befinden sich neben den neu entstandenen Gebäuden auch ältere Flugzeughallen, die ihre alten Gasheizungen gegen einen Anschluss an das neue Nahwärmenetz getauscht haben. Die Zielsetzung einer großen CO2-Einsparung stand in diesem Projekt an oberster Stelle der Prioritätenliste.
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Marktanreizprogramm und Vorhaben der Klimaschutzinitiative müssen gestoppt werden
Der Deutsche Bundestag hatte mit dem Bundeshaushalt 2010 eine qualifizierte Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien beschlossen. Das Bundesumweltministerium hat sich in den vergangenen Wochen intensiv um eine Aufhebung dieser Haushaltssperre bemüht und einen entsprechenden Antrag beim Bundesfinanzministerium gestellt. Die Weiterleitung dieses Antrags an den Haushaltsausschuss wurde vom Bundesfinanzministerium abgelehnt.
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Innovativer Energiespeicher
In der Sommersemester-Ausgabe 2010 des OHM-Journal haben wir einen für Sie bestimmt interessanten Artikel über einen "Innovativen Energiespeicher" gefunden, mit dem es möglich sein wird, den Energiebedarf von Einfamilienhäusern mit Sonnenenergie zu decken.An der Georg-Simon-Ohm-Hochschule wird ein neuartiger Speicher konzipiert, der es den Bewohnern von Ein- oder Zweifamilienhäusern erlaubt, ihren Energiebedarf aus eingespeicherter Sonnenenergie zu decken. Sein Innenleben besteht aus Wasser, die Hülle aus Beton und so genannten Vakuum-Isolations-Paneelen (VIP), die an der Hochschule technisch weiterentwickelt werden. Die thermischen Wasser-Langzeitspeicher sollen in absehbarer Zeit mit Industriepartnern zur Serienreife gebracht und zu einem erschwinglichen Preis verkauft werden.
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Neue Energiestandards für städtische Bauprojekte
Der Bau- und Vergabeausschuss hat am 17. November 2009 auf Vorschlag von Baureferent Wolfgang Baumann neue energetische Standards zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen und Sanieren bei städtischen Hochbaumaßvorhaben beschlossen. Anlass waren das Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung am 1. Oktober 2009 und die Vorbildfunktion der Stadt Nürnberg bei der Umsetzung ihrer hochgesteckten Klimaschutzziele.
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Die ENEV 2009 und die HeizkostenVO 2009
Für alle unsere Mitgliedern und auch für die Leser unseres Newsletters möchten wir die Vorträge, die anläßlich der gemeinsam von der ENERGIEregion Nürnberg und der Stiftung Stadtökologie Nürnberg organisierten Veranstaltung präsentiert wurden, verfügbar machen. Alle Vorträge und Informationen finden Sie unter dem nachfolgenden Link:
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Cluster-Workshop „Netzintegration Elektromobilität“
Durch Elektromobilität ist es möglich die Energieeffizienz von Fahrzeugen im Straßenverkehr zu erhöhen und mit Strom aus regenerativer Energieerzeugung (Windenergie, Solarenergie) zu fahren. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren.
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Kompetenzforum "Energie clever einkaufen"

Vor einiger Zeit hatten wir darauf hingewiesen, dass die ENERGIEregion in Zusammenarbeit mit der IHK für Mittelfranken das Kompetenzforum "Energie clever einkaufen" im Juni 2010 veranstalten will.


Leider muss dieses Forum aus organisatorischen Gründen verschoben werden. Wir werden Sie im nächsten ENERGY-Focus darüber informieren, wann und wo das Kompetenzforum stattfinden wird.




Wir stellen vor:

In dieser Rubrik stellen sich Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und freie Mitarbeiter des Vereins ENERGIEregion Nürnberg e.V. und der ENERGIEregion GmbH auch mit ihren Aufgaben vor.


Heute stellt sich Ihnen vor:



Alexander Schrammek

ENERGIEregion GmbH



Nach meinem Studium der Architektur an der Fachhochschule Nürnberg war ich 6 Jahre sowohl als angestellter und auch als freischaffender Architekt im Bereich Entwurf, Planung und Bauleitung tätig. Mein Interesse galt immer schon dem energieeffizienten Bauen und Sanieren, bis ich im Jahr 2006 Mitarbeiter des Energie-Technologischen Zentrums (etz) in der Nürnberger Südstadt wurde und mich seit dem intensiv dem Thema Energieeffizienz widmen kann. Als 2007 das Projekt „Energie-Technologische Zentrum“ der neugegründeten ENERGIEregion GmbH übergeben wurde, wurde ich schließlich Mitarbeiter der neuen Firma.
Als Projektleiter erstelle ich Energiekonzepte für hocheffiziente Sanierungen sowie für Neubauten für Wohn- und Nichtwohngebäude unter Berücksichtigung unterschiedlicher Energieversorgungsvarianten, insbesondere mit erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung. Zur Zeit arbeite ich in erster Linie an der Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für eine Allianz kleiner und mittlerer Kommunen.
Ich bin auch der Ansprechpartner für unsere Energieberater im Energieberaternetz Mittelfranken, das durch die ENERGIEregion GmbH organisiert wird. Unser Energieberaternetz steht, insbesondere privaten Hauseigentümern, bei Sanierung und Neubau mit Rat und Tat bei zur Seite.

  



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